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Abenteuer Musikfest Willisau

Das Wochenende vom 11. – 13. Juni ist in der Agenda der Obercheler Musikantinnen und Musikanten seit Monaten fett angestrichen. An diesen Tagen findet das Kantonale Musikfest in Willisau statt. Da es nur alle 5 Jahre durchgeführt wird, ist es für alle Beteiligten ein grosses Ereignis. Michael Rösch hat die Band minuziös darauf vorbereitet. Wir haben unzählige Passagen geübt, an Schwierigkeiten gefeilt und die Tonkultur gepflegt und gehegt. Und nun ist es also soweit.

Die Reise beginnt
Es ist Freitagmorgen 11. Juni, wir treffen uns zu einer ersten Vorprobe um 10 Uhr im Gemeindesaal Oberkirch. Die Spannung steigt, wie klingt heute die Band? Sind alle in Form? Nach einigen Luftstössen tönt es zur ungewohnten Stunde schon hörbar gut. Unser Abenteuer Willisau 2010 kann beginnen. Nach 20 Minuten einspielen, wartet auf uns eine extra Portion Spaghetti Bolognaise im Restaurant Feld. Die erste Hürde ist bei fast allen geschafft, das weisse Hemd bleibt unversehrt. Gestärkt und den Kohlenhydratspeicher aufs Maximum gefüllt, machen wir uns auf den Weg in Richtung Willisau.

Willkomen in Willisau
Um 13 Uhr ist unser offizieller Empfang am Fest. Wir bekommen organisatorische Infos rund um den Ablauf und natürlich ein Willkommensgeschenk, wie könnte es anders sein, in Form eines Euphoniums aus Willsauer Ringli Teig. Danach wird uns ein Raum zugeteilt wo wir unsere Instrumente deponieren können. Und nun heisst’s Warten und sich Gedulden. Der nächste Fixpunkt ist das offizielle Einspielen unmittelbar vor dem Auftritt. Bei geschlossenen Fenstern und gefühlten 40 Grad Raumtemperatur gilt es nun langsam aber sicher ernst. In einer Stunde wird unser Auftritt vorbei sein. Bis dahin heisst’s volle Konzentration und den Kopf bei der Sache zu haben.

Die letzten Vorbereitungen
Es klopft an die Tür, eine helle Frauenstimme meldet: „Eure Einspielzeit ist vorbei“, jetzt beginnt die letzte Phase. Wir packen unsere Instrumente, Noten und Dämpfer zusammen, durch die Katkakomben der Kantonsschule Willisau finden wir uns neben der Bühne wieder. Die Band vor uns verlässt die Bühne. Endlich sind wir am Ziel angelangt, jetzt dürfen wir unsere beiden Werke präsentieren. Als Nummer 3 im 2. Startblock. Wir freuen uns auf diesem Moment, auf welchen wir fleissig daraufhin gearbeitet haben. Uns gelingt ein guter Vortrag des Aufgabestückes „Argos“. Nach einer kurzen Verschnaufpause spielen wir bereits die ersten Takte des Selbstwahlstückes „Inspiration“. Uns gelingt eine solide Leistung, der Applaus vom Publikum.

Mit Freude gespielt und gefeiert
Die erste Teil ist vollbracht, jetzt folgt der kameradschaftliche Part. Wir geniessen das Zusammensein und freuen uns über die erbrachte Leistung. Über das gemeinsame Musizieren, die entwickelte Spielfreude. Kurz vor Mitternacht haben wir es dann noch schwarz auf weiss. Die Jury hat die Punkte verteilt. Wir platzieren uns in der Kategorier 3. Klasse Brass Band unter den 21 Mitbewerbern auf dem guten 8. Schlussrang.
Die gesamte Rangliste ist downloadbar unter: www.willisau2010.ch

110 Jahr Jubiläum, Teilinstrumentierung 2011
Nach der Sommerpause geht es weiter mit dem nächsten Projekt. Die MGO rüstet sich für die Teilinstrumentierung des kommenden Jahres, deren Festivitäten über die Auffahrtstage 2011 stattfinden werden. Und auch diesbezüglich wurde schon wacker viel geleistet. Eine der wichtigen Aktivitäten, die in den letzten Wochen stattfand, war der „Sponsoringlauf“ bei Firmen und Unternehmungen in und um Oberkirch. Das Resultat darf sich durchaus sehen lassen und die MGO darf mit Genugtuung, Freude und Dankbarkeit feststellen, dass wir von vielen Firmen grosszügig unterstützt wurden und dass deren Spenden einen wesentlichen Beitrag leisten zur Teilerneuerung unserer Instrumente.

Ein herzliches Dankeschön allen sich engagierenden Firmen für ihre Grosszügigkeit und vor allem auch für das dahinter stehende, deutlich spürbare Wohlwollen und die Wertschätzung gegenüber unserem Verein, unserer Musik und unserem Engagement. Dies motiviert zu weiteren Taten! Natürlich sind wir froh, wenn wir dieses Wohlwollen und den guten Rückhalt dann auch bei der im Herbst 2010 stattfindenden Sammlung bei der Oberkircher Bevölkerung geniessen dürfen.

Esther Tanner, Juni 2010

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